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RU 47/2010 - Christenverfolgung, Kondome, 3 Ankündigungen


CHRISTENVERFOLGUNG (ru, 1. Dez. 2010). Wir veröffentlichen nachstehend einen bemerkenswerten Artikel aus dem ‚Bulletin Andre Noël’ vom 22. Nov. 2010. Man kann kaum besser zusammenfassen, was heute den Christen in der ganzen Welt angetan wird. Titel: ‚Niemals wurden die Christen so sehr verfolgt’. Zitat: „Am Anfang des 20. Jahrhundert, genau wie in den ersten Jahrhunderten unserer Zeit, war das Christentum die meist verfolgte Religion, oder sogar die einzige. Die Kirche zählt mehr Märtyrer in unserer Zeit als zu ihren Anfängen unter dem Römischen Reich. Johannes-Paul II hat  mehr Märtyrer als seine Vorgänger in den vorhergehenden Jahrhunderten auf die Altäre gehoben. Die Märtyrer des 20. Jahrhundert waren die Frucht des Hasses auf den christlichen Glaubens, hauptsächlich durch die Kommunisten : in Spanien (während des Bürgerkrieges), in der UDSSR, in China, Vietnam, etc. Die grausame Neuheit, im jetzigen Jahrhundert, ist, dass, auch wenn die Christen von den kommunistischen Regimen in China, Kuba oder Nordkorea weiterhin verfolgt werden, die größten Verfolgungen durch die muslimischen Länder praktiziert werden. Fast jeden Tag erreichen uns aus Irak, Pakistan und Ägypten, aber auch aus Saudiarabien, Iran, Afghanistan, Somalia, Malediven und Jemen schlimme Nachrichten. In diesen Staaten ist es für Muslime verboten, den Islam zu verlassen. Diejenigen, die es dennoch tun, setzen sich  der Ablehnung durch ihre Familien aus und unterliegen einem allgemeinen Ostrazismus. Ihre Bekehrung kann ihnen Gefängnis und sogar den Tod verursachen, wenn sie nicht zum Islam zurückkehren. Im Irak entleeren sich die christlichen Stadtviertel ihrer Einwohner, viele Gläubigen werden massakriert, viele Kirchen verbrannt. Im Iran war das Jahr 2009 eines der schlimmsten, das die Christen seit der Islamischen Revolution von 1979 erlebten. Das Regime hat  seine Politik der Zerstörung der Kirchen verschärft, indem sie Dutzende von Gläubigen einsperrt. Afghanistan ist heute das vierte Land, wo Christen am meisten in der Welt verfolgt  werden. In Eritrea ist die Anzahl der gläubigen Christen, die wegen ihres Glaubens verhaftet wurden, im Jahre 2009 von 2000 auf fast 3000 angestiegen. Sie werden unter schrecklichen Bedingungen gefangen gehalten, weil sie eine Bibel besaßen oder einem christlichen Gottesdienst beiwohnten. Anfang August 2008 haben die Führer des Militärlagers von Sawa 1500 Bibeln bei Konvertiten aufgestöbert, beschlagnahmt und verbrannt. Acht junge Männer haben protestiert. Sie landeten in Metallcontainern. Wir könnten viele weitere Beispiele nennen, aber dieses Bulletin würde dazu nicht ausreichen ! Der Papst protestiert, und mit ihm eine gewisse Anzahl von Katholiken und Protestanten, aber Regierungen die wagen keine entschlossenen Maßnahmen! Aus Angst vor der Reaktion seitens der Muslime in unseren Ländern? Frankreich hat die verwundeten Christen des kürzlichen Massakers in Irak aufgenommen und behandelt. Dies ist lobenswert, sofern diese vorübergehende Unterbringung nicht endgültig wird, was die ethnische und religiöse Reinigung, die von den Muslimen angezielt wird, unterstützen würde und die westlichen Regierungen von der Notwendigkeit der Durchsetzung der religiösen Freiheit in den muslimischen Ländern befreien würde. Und gleichzeitig wagen die Muslime in Frankreich, sich in aller Öffentlichkeit über ‚Verfolgung’ zu beklagen , weil die französische Regierung die Burqa-Gesichtsmaske verbietet, während sie ihnen alles andere gestattet! " Ende des Zitats.

KONDOME (ru, 1. Dez. 2010). Im Anschluss an die letzte Ausgabe unseres RU-Bulletins hat ein katholischer Professor für Medizin es für klug erachtet, von sich zu geben, dass das Kondom nicht "zutiefst unmoralisch" (Pius XII) sei, weil die Kinder, die durch Zufall mit Kondomen (aus Mangel an Luftballons) spielten, nicht sündigten.. Ach, wir hätten doch daran denken müssen! Man sieht hier, welch abartige Geisteskonstruktionen die unglücklichen jüngsten Erklärungen aus dem Vatikan über das Kondom hervorzubringen imstande sind, Erklärungen, welche mehr Nebel und Rauch als Licht und Salz des Evangeliums verbreiten. "Statt Brot geben sie ihren Kindern Steine". Lassen Sie uns kurz zusammenfassen, um diese abscheuliche Debatte abzuschließen:
-    Es ist bedauerlich, dass ein Papst auf derart schlimme Details ("Kondom", „prostituierter Mann") eingeht. Ein Priester der Pariser Kirche Saint Nicolas du Chardonnet predigte darüber viel dezenter, indem er von den „in der Ehe unerlaubten Hilfsmitteln" sprach. - In der Tat ist es gerade diese Banalisierung der unaussprechlichen Dinge, welche durch ihre offene Diskussion die moralische Abwertung in den Köpfen der Menschen bewirkt. Der einzige Ort, über diese schlimmen Dinge zu sprechen, ist der Beichtstuhl, und deshalb werden wir hier nicht mehr darüber reden.
-    Die Kirche lädt vielleicht feierlich zum Gebet und zu Mahnwachen gegen die Abtreibung ein, wobei sie leider selbst den feuerlegenden Feuerwehrmann spielt: war es nicht die Kirche selbst, die durch die Utopie der durch das II. Vatikanische Konzil angepriesenen Religionsfreiheit die fatale Trennung zwischen Kirche und Staat provoziert hat, welche heute zur Folge hat, dass ein Land nach dem anderen aus den ehemaligen katholischen Staaten (Spanien, Portugal, Mexiko, Lateinamerika, ganz zu schweigen von Frankreich) unweigerlich die Scheidung, das ‚Recht auf Abtreibung’ und Dutzende von anderen Abscheulichkeiten unbehelligt einführt? Krokodilstränen sind im Reich Gottes wertlos; das einzige, was gilt, ist BUSSE, im Sinne der Abwendung von den Fehlern und von dem skandalösen Verhalten. Wenn die Kirche zur Rettung des menschlichen Lebens beitragen will, muss sie zuallererst  den Rauchschwaden der Religionsfreiheit aufgeben und erneut die notwendige Vorherrschaft der Kirche über die Staaten verkünden, und Millionen von Menschen werden gerettet werden. Beten wir für unsere Kirche, die ‚von überallher Wasser nimmt’ (Benedikt XVI) !

DREI MITTEILUNGEN (ru, 1. Dez. 2010):
1)    Donnerstag 9. Dezember, um 19.30 Uhr, Abendessen-Debatte mit Dr. Jean-Pierre Dickès ( "Und nunmehr: der künstliche Mensch?"), im Restaurant Le Grenadier, Pariser Bahnhof Gare d’Austerlitz. Reservierungen (27 Euro) : Radio-Silence, 5 rue Dufrenoy, F-75116 Paris, radio-silence@wanadoo.fr
2)    Freitag 31. Dezember um 20 Uhr: festliches Sylvestermahl unter Freunden von der UNEC und von SOS Mamans (mitsamt Kindern, die von uns vor der Abtreibung gerettet wurden), im Restaurant LE PALAIS, 16 rue Monge, Paris 5 (50 Euro/Person). Reservierung : UNEC, BP 70114, F-95210 Saint-Gratien, T/F  +33-(0)134120268, unec@wanadoo.fr .
3)    Montag 3. Januar, 2011, um 11 Uhr vormittags: Neujahrs-Pressekonferenz AMEN (Stoppt das Massaker an den Ungeborenen), im Hotel Claude Bernard, 43 rue des Ecoles, Paris 5. Ein Glas Champagner unter Freunden, um mit Freude und Energie in dieses neue Jahr der Schlacht für das Leben, die auch endlich den politischen Kampf einschließt, einzusteigen. Reservierung: AMEN, bei Sekretariat UNEC (wie oben unter N° 2), amen-net@orange.fr .

-  O.A.M.D.G.  -



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