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RU 31/2010 - International, Kath. Kirche


- INTERNATIONAL (ru, 7. August 2010). Bitte nehmen Sie sich einen kleinen Augenblick in dieser Sommerpause, um diese News zu bedenken, die auf unserem Redaktionsbüro landete : „In einem fernen Land lebten die Menschen glücklich und zufrieden. Es gab alles, was die Menschen zum Leben brauchten, vor allem auch Wasser; die meisten Häuser hatten eine eigene Quelle. Allerdings, viele Quellen-Besitzer schätzten ihr Wasser nicht und wollten ihre Brunnen eigentlich zuschütten, um kostbares Bauland zu gewinnen. Aber der König, der ein kluger und vorausschauender Mann war, erließ, trotz allen Drängens von Seiten der Leute, Gesetze zum Schutz der Quellen: „Kein Leben ohne Wasser, keine Zukunft ohne Wasser“, pflegte er zu sagen! Eines Tages starb der König, ein Neuer kam an die Macht und er – er kannte seinen Vorgänger nicht wirklich und lachte über dessen ‚konservative’ Einstellung! Er erlaubte das Zuschütten und sogar Zubetonieren der Quellen: Er wolle niemanden bevormunden, jeder solle selbst entscheiden, was er mit seiner Quelle machen wolle, sagte er! Und so kam es, dass mehr und mehr Quellen stillgelegt oder ins Meer abgeleitet wurden. Als das Wasser im Land spürbar knapp zu werden begann und die Felder austrockneten, lachten der König und seine Minister. Sie ließen Wasser einführen, mehr und mehr. Dieses kostete viel Geld und zudem musste es, weil mit Meerwasser vermischt, aufbereitet werden! Aber die Regierung ließ weiter Wasser einführen und unterstützte sogar das Zuschütten von Quellen, um so, sagte sie, die Freiheit der Menschen nicht zu beschränken und es jedem zu ermöglichen, so zu leben, wie er wolle! Alle wussten inzwischen, dass der alte König recht gehabt hatte mit seinem: „Ohne Wasser kein Leben, ohne Wasser keine Zukunft“. Unübersehbar war, dass die Ernte-Erträge zurückgingen und das Land verarmte; alle begriffen längst, dass man die Quellen wieder aufmachen und schützen sollte. Aber die Mächtigen im Land konnten und wollten um keinen Preis zugeben, dass sie sich geirrt hatten! Während sie die Steuern erhöhten und der Bevölkerung neue, teuere Wasser-Importe ankündigten, erwähnten sie mit keinem einzigen Wort, wie viele Quellen es im Land eigentlich gab und wie viele, Jahr für Jahr zugeschüttet worden waren, dass dieses Wasser bester Qualität und die Freilegung der Quellen die billigste und einzig wirklich erfolgreiche Problem-Lösung wäre! Nur, keiner der Verantwortlichen getraute sich diese Wahrheit auszusprechen, und die wenigen, die sie hinausschrien, wurden mundtot gemacht, als Ewiggestrige und Feinde des Fortschritts verlacht! Ob es dieses Land in 10 oder 20 Jahren noch geben wird, weiß niemand, sicher nicht so, wie es heute noch ist!“ Dies ist eine Meditation mit dem Titel KLARTEXT, die Anfang August von Mgr. Andreas Laun, Weihbischof der Diözese von Salzburg, veröffentlicht wurde (Internet : cath.net und cathTube.com). Weil dieser Bischof als entschiedener Pro-Life-Anwalt in Österreich bekannt ist, versteht man leicht, dass hier das Wasser das entstehende menschliche Leben bedeutet, die Schließung der Brunnen die Abtreibung ist, die Einfuhr von Wasser auf die Masseneinwanderung hinweist,  und die Not am Ende den hoffnungslosen Amoklauf der modernen und progressiven Länder in den Abgrund des legalen kollektiven Selbstmords durch Tötung der Babys bedeutet. Das Land, das nicht mehr so sein wird wie heute, ist natürlich Österreich, aber auch Deutschland, Frankreich und ganz Europa.

- KATHOLISCHE KIRCHE (ru, 7. August 2010). Wir sollten uns daran erinnern. Hier ist der Titel, der  am 17. Juni 1971 in der französischen Tageszeitung Le Figaro erschien: "Rom schreibt zwingend den Neuen Messritus vor“. Auszüge : "Der Vatikan hat nun den Priestern weltweit den Gebrauch der neuen Messliturgie, wie sie sich aus den Werken des II. Vatikanischen Konzils ergibt, vorgeschrieben. Dieses Dekret bedeutet die endgültige Aufgabe der Liturgie des hl. Pius V. … Mit der Entscheidung zur Aufgabe des Ritus des Triester Konzils hat Paul VI endgültig eine Seite umgeschlagen; jedoch bedeutet die Einführung des neuen Ritus das Ende der Experimente, die fortan keinen Grund mehr haben zu existieren." Wenn also heutzutage Benedikt XVI den Gläubigen mit seinem Motu Proprio vom 7. Juli 2007 erklärt, dass der ehemalige Messritus nie in der Kirche verboten gewesen sei, wirft eine solche Situation die Frage des Gehorsams auf. Der echte religiösen Gehorsam gilt, laut unseren Heiligen, immer bei unwichtigen und halbwichtigen Dingen, aber in den wesentlichen Fragen, wie z.B. die heilige Messliturgie aller Zeiten, kann der Gehorsam manchmal den formellen Ungehorsam, auch gegenüber dem Papst, fordern, wie es von Mgr. Marcel Lefebvre heldenhaft vorpraktiziert wurde, da der Mensch sich laut Thomas von Aquin dadurch von den Tieren unterscheidet, dass er als einziges irdisches Geschöpf direkt Gott gehorcht, und den Menschen nur, insoweit deren Vorschriften Gottes Vorschriften gemäss sind. Der „Kommentator“ des Hl. Thomas von Aquin, der heilige Bonaventura, erklärte, dass dies auch auf den Gehorsam gegenüber religiösen Vorgesetzten Anwendung findet, und Kardinal Caietan, der im 15. Jahrhunderts Luther gegenüberstand, wandte diese Definition des hl. Thomas von Aquin sogar auf den Gehorsam gegenüber dem Papst an, solange dieser keine feierliche unfehlbare Aussagen macht.

-  O.A.M.D.G. -



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