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RU 22+23/2010 - TÜRKEI


TÜRKEI (ru, 14. Juni 2010): Unsere schlimmsten Vermutungen erwiesen sich also als wahr (vgl. unsere RU-Depesche v. 5. Juni) : Msgr Padovese wurde von seinem muslimischen Chauffeur am 3. Juni um 13 Uhr in Iskenderun rituell geschächtet. Sie finden alle Details dieses Vorgangs in dem ausgezeichneten Artikel von Jeanne Smits in der kath. Tageszeitung PRESENT, Paris, vom 10. Juni, unter dem Titel "Die Ermordung von Bischof Padovese.: eine rituelles Verbrechen ?“ Nachstehend der volle Texte des Artikels (mit freundlicher Genehmigung von PRESENT und in unserer eigenen Übersetzung ins Deutsche) :

"Die am letzten Donnerstag in Iskenderun erfolgte Ermordung des Präsidenten der Konferenz der katholischen Bischöfe der Türkei durch seinen Chauffeur Murat Altun wirft einige Fragen auf, zumal der Vatikan offenbar dieses Ereignis nicht herausstellen wollte, um keinen Schatten über die Reise von Benedikt XVI nach Zypern zu werfen. Es sind da eine Reihe von Fakten zu nennen, die durch verschiedene Quellen aus der Nähe des Erzbischofs Luigi Padovese bekannt wurden und die zunehmend in die Richtung einer rituellen Ermordung des christlichen Prälaten durch einen islamischen Fundamentalisten weisen. Einige dieser Fakten gelten für sicher. Es gibt da zunächst die ersten türkischen Mitteilungen über den Vorfall, einschließlich der begründenden Variationen, die gegen sich selbst sprechen. Die Presse stellte zuerst den Fahrer als eine zum Christentum bekehrte Person dar, aber ein wenig später ließ der Gouverneur der Provinz Hatay, in der sich Alexandrette (NB : heute Iskenderun) befindet, verlauten, dass der Mörder psychisch gestört war; aber es wäre nicht notwendig gewesen, den Islam zu entlasten, sollte der Fahrer ein Christ gewesen sein, wie es in dieser Zeitung Maroun Charbel anmerkte. Indessen wurden diese ‚Geistesstörungen’ nach der Untersuchung durch keinen Arzt bestätigt.

Dann wurde gesagt, dass Murat Altun seit zwei Wochen an „Depressionen" litt. Zumindestens hätte er seinen bischöflichen Arbeitgeber über diese Art Krankheit informiert. Die letzte Entschuldigung kam von seinem Anwalt, wodurch die Existenz von psychischen Problemen geleugnet wurde: Murat Altun hätte sich nach einer homosexuellen Einladung seitens Bischof Padovese  verteidigen müssen... Eine Vielzahl von aufeinanderfolgenden Beweggründen, die sich schließlich gegenseitig annullieren, wobei man bis zu der abscheulichsten aller Anschuldigungen hinabstieg, die durch die Autopsie des Bischofs in keiner Weise bestätigt wurde, wie der katholische Bischof von Izmir mitteilte.

Der angegebene Zeitpunkt des Todes von Msgr Padovese war ebenfalls Gegenstand von aufeinanderfolgenden Abänderungen durch die Behörden: erst hieß es, er sei im Krankenhaus gestorben, und dann auf dem Weg zum Krankenhaus. Erst nach Veröffentlichung von Fotografien des enthaupteten Leibes des Bischofs in seinem Garten, auf denen sein Kopf nur noch durch einen dünnen Fleischstrang am Körper hang,  erkannten die türkischen Behörden an, dass er in seiner Residenz starb. Die Autopsie ergab, dass der Leib von Bischof Padovese 20 Messerwunden aufwies, davon acht in der Herzgegend. Laut Zeugenaussage soll er sich bis vor die Haustür geschleppt haben, um zu Hilfe zu rufen, bevor sein Hals durchschnitten wurde.

Jetzt erscheinen auch Hinweise in der italienischen und spanischen Presse auf Zeugnisse von mehreren Personen, die aussagen, dass der Attentäter nach der Durchschneidung der Kehle seines Opfers auf das Dach der bischöflichen Residenz gestürmt sei, um auszurufen: „Allah akhbar ! Ich habe den großen Satan getötet!" Das gibt diesem Verbrechen den Anschein eines Ritualmordes nach islamischen Kriterien, wie sie insbesondere bei der türkischen Bewegung „Deep State" gelten. Diese Nachrichten stammen aus der angesehenen vatikanischen Agentur AsiaNews.

Aber es gibt weitere Aspekte, die noch besorgniserregender sind, wie sie von dem Vatikanspezialisten Filippo di Giacomo bekannt gegeben wurden: die türkischen Behörden, die seit vier Jahren Murat Altun als Chauffeur dem Bischof von Iskenderun zur Verfügung gestellt hatten, hätten den Bischof angeblich am Morgen seines gewaltsamen Todes gewarnt, dass ihnen Altun "entkommen" sei und dass er nunmehr in eine extremistische islamische Bewegung eingetreten sei. Mgr Padovese, der seit Monaten an dem Arbeitspapier für die Bischofssynode für den Nahen Osten gearbeitet hatte, für welches Benedikt XVI feierlich nach Zypern kam, um es den Patriarchen und Bischöfen des Orients zu übergeben, sollte in der Tat mit seinem Fahrer am Nachmittag des Fronleichnamsfest mit seinem Fahrer nach Zypern fliegen, um an diesem Treffen, für das er einer seiner wichtigsten Initiatoren war, teilzunehmen.

Verschiedene Quellen geben an, dass Bischof Padovese plötzlich die Flugtickets, nur wenige Stunden vor der Abreise, annulliert habe. Die Presseagentur Misna (Missionary International Service News Agency) berichtet von dem Zeugnis der Schwester Eleonora de Stefano aus dem Franziskanerorden, stellvertretende Sekretärin von Erzbischof Padovese. Daraus geht hervor, dass er sie beauftragt hatte, die Tickets um 13 Uhr zu annullieren, während er in seiner Privatresidenz mit Altun zu Mittag aß, um zu versuchen, um ihn von seiner "Depressionen“  - er sei „müde“ gewesen – abzubringen. Des weiteren bekräftigte die Nonne, dass Altun es abgelehnt habe, seinen Arbeitgeber nach Zypern zu begleiten.

Aber welcher Aspekt in der Rolle von Altun soll glaubwürdig machen, er sei in einem abnormalen Zustand gewesen? Für Filippo di Giacomo habe Bischof Padovese wahrscheinlich aus Sorge für Benedikt XVI beschlossen, seine Reise zu annullieren. Er habe einen Angriff auf den Papst durch seinen anwesenden Fahrer  befürchtet (wobei er es anscheinend in Kauf nahm, eventuell den Zorn seines Angestellten auf sich zu ziehen und somit Gefahr zu laufen, selbst aufgeopfert zu werden...). Jedenfalls qualifizierte der Bischof von Izmir, Mgr Ruggero Franceischini, bei der Beerdigung von Mgr. Padovese letzteren als "Märtyrer" .

Noch beunruhigender sind folgende Aussagen von Mgr Franceschini, wie sie von der Stampa wiedergegeben wurden: selbst die Polizei beginne zuzugeben, dass der Bischof von mindestens zwei Personen ermordet wurde, als Altun bei Mgr Padovese war. Kurz vor dem Verbrechen sei Altun in der Privatenresidenz von Mgr Padovese von mindestens einer oder zwei Personen begleitet gewesen. Andere Zeugen sagen aus, dass Altun eine kugelsichere Jacke trug, und man frage sich, warum der Mörder durch die Militärpolizei festgenommen wurde. Ein Mitglied der katholischen Gemeinde von Iskenderun, gleichfalls von der Stampa zitiert, bekräftigte, dass mehrere Mitglieder der Familie von Altun für Mgr Padovese in der Ortskirche arbeiteten, jedoch zwei Tage zuvor von ihren Funktionen zurückgetreten seien. Aber es sicher nicht im Interesse der türkischen Regierung, solche Anschuldigungen bekannt zu machen."

Ende des Zitats des Artikels in PRESENT. Somit starb Bischof Padovese für Christus, was ihm die Ehre des Martyriums verleiht. Wie Pater Popieluszko, der im Jahre 1984 durch die polnischen Kommunisten umgebracht wurde und an diesem 6. Juni 2010 in Warschau seliggesprochen wurde, kann man hoffen, dass Bischof Padovese den gleichen Weg der kirchlichen Erhebung auf die Altäre finden wird.

Natürlich zerschmettern diese Morde die ständige Vatikanstrategie des "Dialogs mit dem Islam", was die Erhebung des Islams auf die eingebildete Ebene einer Religion mit sich bringt. Doch es hat in Rom nie an Stimmen gefehlt, die Wahrheit über den Islam zu sagen. Es sei beispielsweise nur an Msgr Bernardini erinnert, den Bischof von Izmir (früher Smyrna) von 1983 bis 2004, der bei der Bischofssynode in Rom im Jahre 1999 die folgenden Geschichte vortrug: in einem katholischen Kloster habe ein muslimischer Angestellter in sehr ruhiger Weise den dortigen Ordensleuten erklärt, wenn seine Imams beschließen sollten, die Ungläubigen zu töten, würde er, trotz aller Wertschätzung seiner christlichen Arbeitgeber, nicht einen Augenblick zögern, sie abzuwürgen, aber er würde es in anständiger Weise tun ... Und der Bischof fügte hinzu: "Während eines offiziellen Treffens im Rahmen des islamischen-christlichen Dialogs hat ein einflussreicher Muslim den Christen ruhig und bestimmt zu verstehen gegeben: dank Eurer demokratischen Gesetze werden wir in Eure Länder einströmen, und dank unserer religiösen Gesetze werden wir Euch beherrschen.“ Bischof Bernardini zögerte nicht, den in Rom versammelten Bischöfen zu empfehlen: "Gebt den Muslimen niemals eine katholische Kirche für deren Kult, das wäre für sie der absolute Beweis für unsere Apostasie !“ Mit all diesen Aussagen wollte der Bischof sagen, dass wir auf dem falschen Weg sind, wenn wir glauben, dass es eine Grenze zwischen dem gemäßigten Islam und dem radikalen Islam gebe, da beide sich von dem gleichen Koran nähren. Was alles soll denn der Liebe Gott uns noch antun, dass wir verstehen, dass der Islam kein Dialogpartner, sondern der schlimmste aller Feinde der Kirche ist? Ist es nicht notwendig, vielmehr unser Bestes tun, um die Seelen der Hunderte von Millionen Menschen, die unter der Geißel des Islams leben, zu retten? Wir müssen ernsthaft deren Evangelisierung in Angriff nehmen, zumindest schon einmal jener Muslime, die unter uns leben. Das ist der 12. Kreuzzug heute!

Selbst Kardinal Paul Poupard, Präfekt des Päpstlichen Rates für Kultur bis 2007, sagte in der Zeitung ‚Le Figaro’ am Vorabend der gleichen Synode von 1999: "Europa muss wissen, dass der Islam es erobern will." Und unsere einzige Antwort sei der ‚Dialog’? Wir sind entweder unverbesserliche Utopier - oder vielmehr Feiglinge. Wer Ohren hat, der höre! (vgl. RU No. 42/1999)

-  O.A.M.D.G.  -



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