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RU 24+25/2008 - BRD, FRANKR., VATIKAN, IRLAND


Doppelausgabe (2 Wochen)

- DEUTSCHLAND: Es war anscheinend notwendig, dass die Deutschen auch den homosexuellen Tsunami schlucken. Nach den englischen, schwedischen und kanadischen Protestanten sind es die deutschen Lutheraner, die ihr Knie vor diesem neuen Gott, der den Namen „gender mainstream“ hat, beugen. Sie sind im Begriff, ihren ersten offen homosexuellen „Bischof“ zu wählen. Er heisst Horst Gorski, ist Pastor von Hamburg, und soll der neue lutheranische Bishof von Schleswig in Norddeutschland werden. Gorski ist dafür bekannt, ein hartnäckiger Pro-Homo-„Theologe“ zu sein, und er hat sogar „Zentren“ für den homosexuellen Klerus errichtet. „Die mögliche Wahl von Horst Gorski als erstem homosexuellen Bischof in Deutschland ist eine interne Frage der evangelischen lutherischen Kirche des Distrikts Nord-Elbe“, erklärte in Genf Pastor Ishmael Noko, Generalsekretär des LWF (Lutherischer Weltbund). Er sagte, dass er die Kandidatur von Horst Gorski für diese Stellung nicht kommentieren möchte. „Dies ist nicht meine Aufgabe“, erklärte Pastor Noko. Jedoch gab er zu, dass in der Frage der Homosexualität unter den Kirchen des Bundes keine Einigkeit bestehe. „Homosexualität ist eine der pastoralen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind”, stellte der Generalsekretär des LWF fest. - Angesichts dieser wahnwitzigen Ereignisse und unglaublichen Abweichungen von den klarsten Grundregeln des Evangeliums begannen einige christliche Vereinigungen - wie UNEC in Europa -, die Anglikaner und Protestanten aus ihren Mitgliederlisten zu streichen, aufgrund der Absicht, dass nur Katholiken und Orthodoxe in jenen Fragen zusammenarbeiten, die so lebenswichtig wie der gemeinsame Kampf gegen Abtreibung oder Euthanasie sind. Denn wer kann schon garantieren, dass die Protestanten nicht morgen Abtreiber und Verteidiger der Euthanasie sind? Wie es Astrid Neumann von der lutheranischen Mont Oliver-Kirche in Surrey, British Columbia, formulierte: „Ich verlasse unsere Kongregation wegen des ständig wachsenden Triebs der Kirche weg von den traditionellen Lehren des Christentums. Alles ist ‘wenn’ geworden. Wir werden mit dem Resultat belassen, dass man der Bibel nicht trauen kann, dass es keine Wahrheit gibt und alles relativ ist“. Da ist nichts hinzuzufügen! - (Ru; vgl. LSN 18. Juni, TC 18. Juni)

- FRANKREICH: In dem Buch „Paradox von Roubaix“ von Philipp Aziz, das vom Verlag Plon in Paris im Jahre 1996 veröffentlicht wurde, kann man diese erstaunliche (anscheinend frei erfundene) Erklärung eines Moslems lesen: „Unsere friedliche Invasion auf europäischer Ebene kam noch nicht zu ihrem vollen Ausdruck. Wir beabsichtigen, in allen Ländern gleichzeitig zu agieren. Wir sind Euer Trojanisches Pferd. Die Menschenrechte, auf welche Ihr so stolz seid, werden Euch zu Geiseln machen… Die Gesetze Eurer Republik stehen nicht in Übereinstimmung mit denen des Korans  und können den Moslems nicht auferlegt werden; diese können nur durch die Shariah regiert werden. Folglich werden wir alles tun, um die Macht zu ergreifen, welche uns zusteht. Wir beginnen mit der Stadt Roubaix… Nach Verhandlung mit dem Staat und der Region werden wir Roubaix zu einer unabhängigen moslemischen Stadt erklären und all seinen Einwohnern die Shariah (koranisches Gesetz) auferlegen… Wenn wir die Stärksten sind, dann wünscht Gott es so. Wir kennen keine Einschränkungen wie die christliche Verpflichtung, den Waisen, Schwachen und Behinderten zu Hilfe zu kommen. Im Gegenteil, wir können und müssen diese unterdrücken, besonders wenn sie ein Hindernis darstellen und wenn sie nicht-islamisch sind.“ - Selbst wenn der Bürgermeister von Roubaix, Herr Rene Vandierendonck, bestimmte Zahlen anfechtete (z.B. gebe es in der Stadt nicht 60% Moslems, sondern „nur“ 30%), gaben die Medien „Le Point“, „Paris Match“ und „Le Figaro“ diesem Buch ein großes Echo, und somit gute Werbung. All dies sei hier kommentarlos gemeldet. - (ru; vgl. VS 1. Mai 2008; PF 6. Mai 2008; LMD Juni 1997).

- VATIKAN: Kardinal Castrillon Hoyos, Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, die für die Traditionalisten in der Kirche zuständig ist, erklärte am 30. September 2007, anlässlich der Weihe von 4 traditionalistischen Priestern der FSSP in den Vereinigten Staaten, dass sie „einen tiefen Respekt für die gewöhnliche Form des römischen Ritus“ zeigen müssten, dass sie „wesentlicher Bestandteil der Diözesen“ sein sollten und „mit ihren Bischöfen die chrismale Messe konzelebrieren » müssten. Trotz des Respekts, den wir vor diesem Kardinal haben, der ja bekanntlich einer der Motoren der Wiederbelebung der Tradition in der Kirche ist, erscheint uns alles in dieser Erklärung falsch. „Gewöhnlicher Ritus“? Es ist nicht verständlich, wie ein Ritus „gewöhnlich“ sein kann, wenn er vor nur 40 Jahren erfunden wurde, und dass ein Ritus als „außergewöhnlich“ anzusehen ist, wenn er in der Kirche seit vielen Jahrhunderten besteht. Hinzu kommt, dass man sich fragen darf, wie man einen Gitarren-Ritus, der entscheidend dazu beitrug, 80% der Katholiken aus den Kirchen zu verjagen, respektieren kann? Alles ist vielleicht notwendig, ausser Respekt: dieser Ritus müsste abgeschafft werden! - „Wesentlicher Bestandteil der Diözesen“ und ihrer Bischöfe sein? Genau jener Männer, die 40 Jahre lang versucht haben, den alten Ritus der Heiligen Messe wie einen Zigarettenstummel unter ihren Schuhen zu zerdrücken? Hier macht der Kardinal diese Neupriester der Tradition lächerlich. – Und die vom Kardinal den Priestern auferlegte Verpflichtung, bei der chrismalen Messe mit den Bischöfen zu konzelebrieren, ist wohl eine direkte Beleidigung. Sind sie nicht gerade dafür geweiht worden, den ehrwürdigsten Ritus in der Kirche, welcher „Ritus des Hl. Pius V“ genannt wird, aber bereits seit dem Papst Gregor dem Grossen (540 bis 604) und sogar seit der Apostelzeit existiert, zu feiern? Müssen sich nicht folglich mit all ihren Kräften gegen den vergifteten Strom der neuen Messe rudern, die durch heiligen Gehorsam allen Gläubigen auferlegt wurde? Und ist diese Konzelebration mit dem Bischof nicht ein offensichtlicher Widerspruch? Ist die neue Messe, deren extreme Form die „Konzelebration“ ist, nicht das Herzstück dieses vergifteten Stroms? Würde diese neue Messe mehr Kommunion mit der Gesamtkirche als die alte Messe vermitteln? Hier wagt der Kardinal, unserem Papst Benedikt XVI direkt gegenüberzutreten, der ja soeben mit seinem Motu Proprio die alte Messe als „Quelle der Kommunion und Einheit in der Kirche“ darstellte. Nichts weniger! - (ru; vgl. FC 14. Juni, PL 7. Juni)

- IRLAND: Viel aufrechter stehen die irischen Katholiken. Sie forderten gerade die atheistische Europäische Union durch ein massives NEIN zum Vertrag von Lissabon heraus, durch den die Apparatschiks von Brüssel Europa zu einem einzigen Staat machen wollten, indem sie de facto die vorhandenen Staaten unterdrückten und deren Souveränität übernahmen. Da dieses Abstimmungsergebnis der Iren das Projekt verunmöglicht - man benötigt die Zustimmung aller 27 Mitgliedstaaten der E.U. für eine derart durchgreifende Massnahme -, ist die Bedrängnis in Brüssel arg. Aber schon flüstert man dort, dass man die Iren durch ein 2. Referendum zwingen müsse. Frage: warum soll ein Referendum neu durchgeführt werden, wenn es negativ ausfällt, und nie wenn es positiv ist? Das ist eine einzigartig totalitäre Auffassung von Demokratie! - Jene Hirnverbrannten in Brüssel - in Wirklichkeit sind es Maulwürfe, die von anderswo herkommen - wollen nicht begreifen, dass die Europäer zwar ein wenig Europa wünschen, aber nicht einen einzigen europäischen Staat. Sie wünschen natürlich, dass man ohne Formalitäten und Wartezeit die Grenzen überschreiten kann, dass man möglicherweise sogar eine einheitliche Währung in ganz Europa verwendet, um Komplikationen zu vermeiden (Karl der Große hatte bereits eine allgemeine Währung eingeführt), und dass man die gleiche Art von elektrischen Steckdosen in ganz Europa verwendet usw. Aber sie möchten jedem Land seine unübertragbaren souveränen Funktionen belassen; im übrigen wünschen sie nicht, dass die „Nation“ auf eine bloße Fußballmannschaft zusammenschrumpft. Sie möchten Deutsche, Franzosen und IREN bleiben! Jetzt ist die Sache klargestellt: dank dieses kleinen katholischen Landes wurde die unersättliche Bestie für eine gewisse Zeit zu Boden geworfen. Und hoffen wir, dass dieser Sieg sehr lange dauert. Hochlebe das katholische Irland! - (ru)

- - O.A.M.D.G. - -

 



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