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RU 14/2008 - FRANKREICH, EUROPA


- FRANKREICH: 10. April - ein Tag delikater Prozesse gegen aufrechtstehende Christen in Frankreich ! Morgens in Pontoise (Departement Val-d'Oise Region Paris), und am Nachmittag in Paris selbst.

1) Am 10. April um 9 Uhr vormittags fand im Amtsgericht von Pontoise (95), 3 Rue Victor Hugo, 95300 Pontoise, der “Kondomprozess” statt. Vor Gericht gestellt war der junge Alexandre SIMONNOT aus Taverny (95), weil er mit seinem Autoschlüssel ein riesiges Kondom von 10 m Höhe, mit welchem der Bürgermeister von Taverny seine Stadt “dekoriert” hatte, durchbohrt und somit heruntergeholt hatte. Alexandre Simmonnot war bei seinem Vorgehen überzeugt gewesen, dass das riesige Kondom eine pornografische Obszönität, ein Sexualverbrechen, einen Angriff auf das sittliche Empfinden und vor allem einen Gegenstand des Skandals für die Kinder darstellte. Aber die Richter der Kultur des Todes, die dem neuen Gott der moralischen Perversion huldigen, denken eben anders. Alexandre wurde vom Rechtsanwalt Wallerand de St Just, in Anwesenheit der Zeugen Jeanne Smits (katholische Tageszeitung PRESENT) und Bernard Antony (Vereinigung AGRIF) verteidigt. Der Staatsanwalt plädierte nicht für die Rückzahlung der Investitionssumme von 7500 Euro, welche die Stadtobrigkeit als Vergütung erwartete, sondern lediglich eine „symbolische Geldstrafe“ von 1000 Euro. Das Urteil wird bis Ende Mai in Beratung stehen.

2) Am gleichen Tag, jedoch um 13.30 Uhr, fand dann der „Prozess des Telethons“ vor der 17. Strafkammer im Justizpalast von Paris gegen Dr. Michel Villette statt, welcher wegen Verleumdung von der französischen Vereinigung gegen Myopathie (welche die jährliche Geldsammelaktion TELETHON im französischen Fernsehen organisiert) verklagt worden war. Dr. Villette wird beschuldigt, im November 2006 auf Internet die Kultur des Todes der Nazis ab 1933 mit der des heutigen Telethons verglichen zuhaben. Aber es ist nicht nur Dr. Villette, der den eugenischen Trend des Telethons an den Pranger stellt, sondern auch die Stiftung des Professors Lejeune sowie Mgr Barbarin von Lyon. Als Zeugen für Dr. Villette traten vor: Dr. Dor, Dr. Dickès, Dr. Tremblay, Professor Belaga, der Richter (i.R.) Grenouilleau und J.P. Maugendre. Der Staatsanwalt plädierte, im Namen des Französischen Republik, für … Freispruch ! Das Urteil steht bis Mai unter Beratung. Eine Pressekonferenz mit den Zeugen fand nach der Gerichtsverhandlung draussen auf der Treppe des Justizpalastes staat, wobei einige notwendige klare Worte über diese Provokation, die von der “Elite” der Kultur des Todes in Frankreich inszeniert worden war, gesagt werden konnten.. - (ru; vgl. www.lunivers.info)

 

- EUROPA: Was geschehen musste, geschah. In seiner nächsten Sitzungsperiode vom 14. bis 18. April wird der Europarat über eine Vorlage abstimmen, die von seinem „Ausschuss der Gleichberechtigung für Frauen und Männer“, welcher von der fatalen feministischen Sozialistin Frau Gisela WURM, Österreich geleitet wird, vorbereitet wurde. Die Textvorlage, die zur Abstimmung steht - wobei alles auf eine wahrscheinliche Zustimmung durch die tatsächliche Mehrheit der Abtreibungsbefürworter im Parlament hinweist - umfaßt insbesonders den Punkt Nr. 6: „Die Versammlung bestätigt für alle Menschen, einschliesslich der Frauen, den Respekt ihrer physischen Integrität und die Freiheit der Verfügung über ihren eigenen Körper. In diesem Zusammenhang steht die letztgültige Wahl, ob eine Abtreibung vorzunehmen ist oder nicht, der Frau zu, die über die Mittel, dieses RECHT wirksam auszuüben, verfügen muss.” Zusätzlich, fordert die Vorlage einen bedingungslosen Zugang zur Anwendung dieses „Rechts“ in allen 47 Mitgliedsstaaten des Europarats (dessen Beschlüsse nicht bindend sind, jedoch eine starke Empfehlung darstellen).

Wir müssen hier kurz die erschreckenden Konsequenzen anführen, falls dieser Klausel durch das Parlament des Europarats in Straßburg zugestimmt wird: Abtreibung als RECHT, Abtreibung als ausschließliches Recht der FRAU, Abtreibung ab sofort ohne jegliche Beschränkungen (Fristen, Indikation, Bedingungen wie vorherige Beratung, Bedenkfrist u.s.w.). Alles steht in dieser Klausel bereit, um künftighin ein absolutes und tyrannisches Recht zu definieren. Man vergisst nicht nur die Babys, deren Recht auf Leben drastisch auf die gute Laune jedweder Frau reduziert wird,  sondern dieses neue Recht der FRAUEN weist überraschenderweise auch auf die Resignation der MÄNNER vor dem Leben hin, das als Gottesgeschenk die wichtigste Sache auf Erden ist. Letztendlich hatte Kardinal Ratzinger recht, als er vor einigen Jahren den extremen Feminismus als „die größte Gefahr unserer Zeit“ identifizierente. Eine Hoffnung bleibt: die Vereinigung UNEC (Union der Nationen Europäischer Christen) wird in diesem Sommer in Frankreich eine neue Partei grüinden, mit dem prophetischen Namen „ARRETONS LE MASSACRE DES ENFANTS A NAITRE (A.M.E.N.) - „STOPPEN WIR DAS MASSAKER AN DEN KINDERN VOR DER GEBURT (A.M.E.N.)“ - (ru; vgl; assembly.coe.int vom 17.3.; www.radio-silence.tv unter „AMEN ")

 

- - O.A.M.D.G. - -

 



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