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RU 10/2008 - NEW YORK, VATIKAN


- NEW YORK: Ein Sieg für die Prolifer in den Vereinten Nationen! Ende Februar wollten einige Länder bei der Jahressitzung der UNO-Kommission für den Status der Frauen (CSW) in New York auf Vorschlag Norwegens den Begriff der Abtreibung in verschiedene Texte einbringen, und zwar unter der ominösen Formel “sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte”, von der jeder weiss, dass damit die Abtreibung gemeint ist. Bis jetzt hatte dieser Ausdruck nie in irgendein offizielles Dokument der UNO eindringen können. Dieses Mal handelte es sich um einen grossangelegten Angriff, da eine breite Mehrheit der europäischen Länder ihn unterstützte - außer Polen, Malta und Irland, Gott sei Dank! Letztere bildeten einen regelrechte Front, wobei sie schliesslich auch die Unterstützung seitens Syrien , Iran , El Salvador und - der Vereinigten Staaten sichern konnten. Dieser Anti-Abtreibungsblock in der obersten Instanz der Welt war unumgänglich. Zuerst reagierte der gegenwärtige Präsident der EU, der Präsident von Slowenien, indem er verlauten liess, dass der normalerweise einheitlichte EU-Block keinen gemeinsamen Standpunkt zu dieser Frage, also zur Abtreibung, abgeben würde. Es gab sogar ein kleines Land, das soeben in die UNO aufgenommen worden war, die Insel Kiribati im Pazifik, das mutig eine neue Wortgebung anstelle der perversen und todbringenden Formulierung Norwegens vorschlug: „Zugang für Mütter und Babies zur Gesundheitspflege, soweit dies für deren gute Gesundheit erforderlich ist“. Natürlich erbrachte diese klare Prolife-Formulierung ebenfalls keine Übereinstimmung. Somit wurden, zum großen Verdruß der International Planned Parenthood Federation (IPPF) – die sich in Deutschland zynisch “Pro-Familia” nennt - und aller Abtreiber der Welt, bei den endgültigen Beschlussfassungen der letzten Woche in New York alle Hinweise auf Abtreibung in den UNO-Dokumenten dank einer kleinen Gruppe entschlossener und mutiger Länder, die vom Vatikan zusammengeschlossen und unterstützt wurden, erneut vermieden. - (ru; vgl. LifeNews.com 11.3.)

- VATIKAN: Benedikt XVI liess das Karfreitagsgebet „für die Juden“, wie es in der (außerordentlicherweise außerordentlich genannten) alten Liturgie verwendet wurde, abändern, um die Juden nicht zu verletzen. Das Gebet erwähnte in der Tat „die Blindheit der Juden“ und andere Ausdrücke, die sie kritisierten. Aber nach dieser Änderung durch den Heiligen Vater, beschwerten sich die Juden erneut bitter, indem sie der Kirche vorwarfen, laut der neuen Version des Gebets ihre Absicht weiterhin nicht aufzugeben „sie zu bekehren”. Bestimmte jüdische Instanzen schlugen sogar vor, „für ein Jahr oder mehr“ den Dialog mit der Katholischen Kirche zu unterbrechen. Der deutsche Kardinal Walter Kasper, Präsident der Päpstlichen Kommission für religiöse Beziehungen zu den Juden, brachte sofort Entschuldigungen vor, indem er zunächst erklärte, dieses Gebet betreffe nur „wenige kleine Gemeinschaften“, die diese Liturgie praktizierten (A.d.R.: mit anderen Worten, ein paar nostalgische Hinterwäldler). Dann fügte er hinzu: „Wenn der Papst nun von der Bekehrung der Juden spricht, dann muss man das richtig verstehen (A.d.R.: er vermeidete den Ausdruck “religiös korrekt”). Er zitiert wörtlich das 11. Kapitel aus dem Römerbrief. Dort sagt der Apostel Paulus, dass wir als Christen hoffen, wenn die Fülle der Heiden eingetreten ist in die Kirche, dass dann ganz Israel sich bekehren wird. Das ist eine eschatologische und endzeitliche Hoffnung, bedeutet also nicht, dass wir die Intention haben, nun Judenmission zu betreiben, so wie man Heidenmission betreibt”. Man wartet nunmehr auf die nächste Reaktion der Juden und vermutlich anschliessend weitere Verrenkungen dieses sehr ökumenischen - und eschatologischen - Kardinals. Jesus jedoch hat uns befohlen: „Geht hinaus in alle Welt und predigt allen Völkern und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes !“ Es gibt kein anderes Evangelium, Eminenz Kasper ! - (ru; vgl. SJN 10. 3.)

- NEGATIVER ZÄHLER: 1028. Tag der Aufrechterhaltung der „Exkommunikation“ der Bischöfe der (größeren Hälfte der) katholischen Tradition durch unseren Heiligen Vater Benedikt XVI.

- POSITIVER ZÄHLER: Letztes Wochenende, wurde das 414. Baby durch die französische Vereinigung S.O.S MÜTTER vor der Abtreibung gerettet.  Es ist ein Bub !

 

 

- - O.A.M.D.G. - -

 



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