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RU 02/2008 - SPANIEN, ÖSTERREICH


Nachstehend zwei schlimme Nachrichten, um gleich zu Anfang 2008 ins Wasser zu springen. 

- SPANIEN: Die „Spanische Vereinigung der Lesbier, Homosexuellen, Transsexuellen und Bisexuellen“ (FELGT) hat eine Strafanzeige gegen den katholischen Bischof von Tenerife Mgr. Bernardo Alvarez eingereicht, wegen bestimmter Erklärungen, die er in strikter Konformität mit der unveränderten Lehre der Kirche abgab. Lesen Sie nachfolgend, was er während eines Interviews mit der spanischen Zeitung OPINION DE TENERIFE Ende Dezember 2007 erklärte, nachdem er nach seiner Meinung bezüglich der Homosexualität befragt worden war: „Es ist heute notwendig, sehr achtzugeben, weil man nicht sagen kann, dass jemand unter Homosexualität leidet. Es ist nicht politisch korrekt, zu sagen, dass es eine Krankheit ist, ein Mangel an etwas, eine Missbildung der menschlichen Natur selbst. Etwas, das alle Wörterbücher der Psychiatrie vor 10 Jahren enthielten, kann heute nicht laut ausgesprochen werden.“ Er fuhr fort: „Natürlich ist diesbezüglich mein Denken dasjenige der Kirche : größter Respekt für die Personen; aber logisch glaube ich, dass das Phänomen der Homosexualität etwas ist, das den Menschen und der Gesellschaft Schaden antut. Am Ende werden wir die Folgen erleiden, wie andere Zivilisationen vor uns.“ Der Bischof führte weiter aus, dass es den Kindern nottut, dass man ihnen die Vorzüge der Männlichkeit und der Weiblichkeit einprägt, und verteidigte seine Position, indem er anmerkte, dass Kinder Weisungen erhalten, wie sie verschiedene Pathologien zu vermeiden haben, z.B. Gewaltausbrüche. Er sagte, dass in den meisten Fällen eine homosexuelle Disposition biologisch nicht vorliegt, sondern eher eine Suche nach sexueller `Neuheit', und dass die Homosexualität in diesem Sinne mit Kinderschändung vergleichbar ist. - Was hat er da gesagt! Die  Vereinigung FELGT reagierte letzte Woche, durch ihren Präsidenten Antonio Poveda, welcher den Bischof formell vor Gericht anklagte, indem er ihn wegen “Gleichsetzung von Homosexualität und Kinderschändung” und wegen „Förderung einer Haltung der Gewalttätigkeit und der Diskrimination gegen Homosexuelle” denunzierte. „Es scheint, dass er die Kinderschändung rechtfertigt, da er doch von einer Institution kommt, die am häufigsten in der Welt wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt worden ist”. Herr Poveda erklärte weiter: „Die Hierarchie, muss respektvoll sein und wissen, dass sie als Bürger Meinungsfreiheit haben, aber dabei haben sie auch die Normen zu respektieren, die durch die Gesetze in diesem Land festgelegt wurden: im vorliegenden Fall hat sie diese Grenzen überschritten.“ - Wer wählte für dieses Gesetz? Die sehr katholischen Abgeordneten des spanischen Parlaments. Wer unterzeichnete dieses Gesetz? Der sehr katholische König Juan Carlos. Lenin hatte Recht, als er sagte: „Sie liefern den Strang, um sie aufzuhängen.“ Hier stehen wir, und nicht nur in Spanien. - (ru; vgl. LifeSiteNews.com 15. Januar)

- ÖSTERREICH: Schlimmer noch, in Österreich ist es die Kirche, die den Angriff gegen jene führt, die noch den Mut aufbringen, die Wahrheit zu sagen. Anfang Januar hat Frau Susanne Winter, Spitzenkandidatin der anfänglich von Jörg Haider gegründeten Partei FPÖ beim Wahlkampf für die Gemeindewahlen in Graz unter dem Thema Islam den Propheten Mohammed „Kinderschänder“ genannt und vor einem „islamischen Einwanderungs-Tsunami” gewarnt. Das war zu viel. Am 14. Januar schlugen die katholischen Autoritäten Alarm. Der Verantwortliche der Bischofskonferenz für den interreligiösen Dialog, der Weihbischof von Wien Mgr. Krätzl, erklärte am Radio, dass er entsetzt sei, “dass eine hochrangige Politikerin sich derart respektlos gegenüber Überzeugungen anderer äussert”. Es sei zu befürchten, dass dadurch das Miteinander zwischen Menschen unterschiedlicher Weltanschauung oder Religion in Österreich erheblich gestört werde. Auch der Präsident des Katholischen Akademikerverbandes Österreichs, Paul Schulmeister, verurteilte scharf die anti-islamischen Erklärungen der Politikerin von Graz. „Ihre Äusserungen können nur noch als bewusste Volksverhetzung gewertet werden“, erklärte er gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur KATHPRESS am 14. Januar. Er fügte hinzu: “Alle Verantwortungsträger in der Grazer Öffentlichkeit sind gefordert, solche Quasi-Aufrufe zum Religionskampf schnell und eindeutig zu verurteilen”.  Schulmeister ist Mitbegründer der Plattform ‘Christen und Moslems’. - Man kann hier sehen, dass sich die Feinde der Wahrheit nicht notwendigerweise in dem den Christen entgegenstehenden Lager befinden. Aufgrund dieser Vorgänge - in Spanien und in Österreich – ist festzuhalten, dass die Zukunft nicht gerade rosig ist: die aufrechten stehenden Christen werden einerseits durch die Feinde der Kirche, aber andererseits auch DURCH DIE INSTANZEN DER KIRCHE SELBST verfolgt werden. Trotzdem: ein glückseliges Neues Jahr 2008! - (ru; vgl. NEWS ST. JOSEF 14. Januar)  

                                                                         - - O.A.M.D.G. - -

 

 



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