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RU 32/2007 - FRANKREICH Land der Pilger


- FRANKREICH: Der neugewählte französische Präsident Sarkozy ernannte als « Präsident der Kommission zum Studium der Widerstände gegen das Wachstum » den ehemaligen persönlichen Berater von François Mitterrand, den Sozialisten Jacques Attali. Sozialist, sage ich ? Bekanntlich heisst das dickste Buch von Karl Marx, dem Gründer des Sozialismus, nicht per Zufall: 'Das Kapital'. Für die Marxisten ist der Mensch nichts anderes als ein ökonomisches Wesen, mit der schrecklichen Schlussfolge: derjenige, der nicht produziert, ist nichts wert. Um so schlimmer für die Ungeborenen und die Alten, und bald vielleicht sogar: um so schlimmer für die Körperbehinderten, die illegalen Einwanderer, die Arbeitslosen... Diese Pfade zum Tod, insbesonders zur Euthanasie, wurden gezielt von Männern wie Jacques Attali in der Ära von Mitterrand direkt von seinem Büro im Elyseepalast aus vorbereitet. Schon in einem seiner ersten Bücher predigte Jacques Attali, laut dem Buch "Die Zukunft des Lebens" von Michel Salomon (Verlag Seghers, Paris), folgende Abscheulichkeiten: "Ich glaube, daß zukünftig das Wichtige im Leben nicht mehr die Tatsache sein wird, zu arbeiten, sondern jene, ein Konsument, ein Verbraucher unter anderen Verbrauchsmaschinen zu sein". -"Ich glaube sogar, daß in dem industriellen System, in dem wir leben, die Logik der Lebensverlängerung nicht mehr ein politisch anzuzielendes Objektiv ist." - "Sobald man 60/65 Jahre überschreitet, leben die Menschen länger als sie produzieren, und sie kommen dann der Gesellschaft teuer zu stehen." - "Tatsächlich ist es vom Gesichtspunkt der Gesellschaft her vorzuziehen, daß die menschliche Maschine besser brutal anhält als sich zunehmend zu verschlechtern." - "Man könnte die Idee von der Verlängerung der Lebenserwartung akzeptieren, vorausgesetzt dass man die Alten durch ihren aktiven Beitrag auf den Markt zurückbringt." - "Ich meinerseits bin als Sozialist tatsächlich gegen die Verlängerung des Lebens, weil es einen Köder, ein falsches Problem darstellt." - "Sterbehilfe wird jedenfalls eines der wesentlichen Instrumente unserer zukünftigen Gesellschaften sein. Das Problem ist in der sozialistischen Logik, um damit zu beginnen, folgendes: die sozialistische Logik ist die Freiheit, und die wesentliche Freiheit ist Selbstmord; deshalb ist das Recht auf direkten oder indirekten Selbstmord ein absoluter Wert in dieser Art von Gesellschaft."  - “Die Euthanasie wird in der Zukunft ein wesentliches Instrument der Regierung sein.” – Im Jahre 2006, in seinem letzten Buch, bestätigte Attali erneut diese Hirngespinste: “Die Menschen werden wie Maschinen zum Verkauf stehen” und kündigte “die Ankunft der Transhumanen” an… - Konklusion: Ist es nicht wahrscheinlich, daß die Banalisierung von Selbstmord und Euthanasie neue unerträgliche Praktiken mit sich bringen wird? Zum Beispiel könnte sie einige junge Leute nicht dazu veranlassen, unverhohlen und unbehindert ihren Großeltern - oder Ihnen lieber Leser - eine schön verpacktes Geschenk unter den Weihnachtsbaum zu legen: 'Würdig sterben', als Kit im Supermarkt eingekauft und mit folgendem Inhalt: 2 Pillen mit der Aufschrift 'garantiert zuverlässig und schmerzlos', 2 Buskarten bis zur Endstation Krematorium und 2 vorausbezahlte Bonus für Vergasung? Unsere Gesellschaft beginnt zu sterben, eingekesselt in ihre selbstfabrizierte “Kultur des Todes”, durchfroren von der selbstgewählten Abwesenheit Gottes. - (ru)

 

- FRANKREICH, nochmal: Ein Zeichen der Hoffnung? Andere Kräfte kommen in Frankreich ans Licht, nicht auf der Suche nach der Kultur des Todes, sondern des Lebens, sogar des übernatürlichen Lebens. Nachstehend einige Ziffern (laut Le Figaro 15.8.2007): im Jahre 2006 besuchten die Kathedrale von Chartres 1,1 Millionen Menschen, darunter 250.000 Pilger ; Rocamadour 900.000 Touristen davon 45.000 Pilger; La Salette 200.000 Pilger ; Mont St Michel 3 Millionen Besucher davon 240.000 Pilger (mit Besuch der Abteikirche); Lourdes 8 Millionen Besucher ; und in Paris : Notre Dame 12 Millionen Besucher, Sacré Cœur 8 Millionen Besucher, Rue du bac (Muttergottes von der wundertätigen Medaille) 2 Millionen Pilger (!), mit einer Gesamtbesuchszahl der Heiligtümer von Paris von 20 Millionen. Zum Vergleich : Die Basilika von Fatima wird jährlich von 4 Millionen Pilgern besucht – und der Eiffelturm von 6 Millionen Schaulustigen. – (ru)

 

- O.A.M.D.G. -

 

 



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