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RU 25/2007 - ENDLICH EIN CHRISTLICHES EUROPA?


- CHRISTLICHES EUROPA. Letzte Woche veröffentlichte der Verband UNEC eine Pressemeldung, die der Ausgangspunkt einer künftigen kompromisslosen CHRISTLICHEN EUROPÄISCHEN PARTEI in ganz Europa werden könnte. Nachstehend der Text:

"An alle denkenden Köpfe.

-- Zur Stunde des aufsehenerregenden Absturzes der Partei FN (Front National) bei den letzten 2 Wahlen in Frankreich taucht erneut eine dringliche Idee auf: endlich eine total "christliche europäische Partei" zu gründen, die ausschließlich auf dem Evangelium, dem Naturgesetz und der sozialen Lehre der Kirche gründet, wie letztere uns von der Tradition überliefert worden ist, verkörpert durch aufrechte Männer und Frauen, die insbesonders bezüglich der Unauflösbarkeit der Ehe und persönlicher Unbestechlichkeit keine Kompromisse machen. Es wird eine langwierige Arbeit sein, deren Wirkungen man vielleicht erst in 5 oder 10 oder 20 Jahren sehen werden kann. Aber mit Gottes Gnade ist diese Arbeit durchführbar und kommt sie nie zu spät.

-- Unser Verband "Union der Nationen Europäischer Christen" (UNEC) ist in Januar 1989 von einer kleinen Gruppe von französischen, deutschen und belgischen Freunden gegründet worden, und zwar gerade mit dem Ziel, eine authentisch christliche Partei - oder Bewegung - in ganz Europa aufzubauen. Schon beim ersten Symposium legten wir Hand an dieses Projekt, aber wir begriffen schnell, daß wir nicht bereit waren. Es war notwendig, zunächst den Boden vorzubereiten, über ganz Europa hin - Ost und West - Verbindungsfäden zu knüpfen, seine christlichen Wurzeln zu entdecken und zu analysieren. Das taten wir nunmehr 18 Jahre lang, insbesonders in Form unserer internationalen Symposien, Pilgerfahrten, den internationalen RU-Nachrichtendienst, die Schaffung eines Netzes von Delegierten in den europäischen Ländern, humanitäre Aktionen im Osten, Mitgründung von Radio-Silence auf Internet, historische und wissenschaftliche Arbeitskreise (Karl der Große, Heilige Tunika, Leichentuch von Turin), und auch unsere Aktion SOS MÜTTER, um nicht nur christlich zu reden, sondern auch und vor allem zu handeln...

-- Im Januar 2009 könnte dieses Objektiv endlich für den 20. Jahrestag der Gründung der UNEC Gestalt annehmen, in einer noch im einzelnen zu definierenden Form, gerade rechtzeitig für die nächsten Europawahlen (in Juni 2009). Bis dahin bleiben 1 ¸ Jahre Zeit !

-- Wenn Sie es gestatten - Sie werden freundlich eingeladen uns umgehend kurz Ihre Meinung dazu bekanntzugeben - , schlage ich für den Augenblick zwei Maßnahmen vor:

1) ein 'Brainstorm-Treffen' Anfang Dezember 2007 in Paris bzw. Lyon, bei dem am Vormittag jeder seine diesbezüglichen Ansichten und Vorschläge für dieses große Projekt frei ausdrücken kann (Sprechzeit z.B. 5 bzw. 10 min., je nach der Anzahl der intervenierenden Personen), und am Nachmittag Aufstellung mehrerer Kommissionen, welche 6 Monate lang an verschiedenen wichtigen Themen arbeiten werden:

- Ausarbeitung der Statuten (aufgrund von Basistexten wie 'Charta für ein Christliches Europa' von UNEC von 1996, 'Brief an die Staatsoberhäupter von Afrika' von Hochw. P. Marziac, Statuten z.B. der Partei von Philippe de Villiers, Wahlempfehlungen 2007 von Romain Marie, Statuten der 'Partei der polnischen Familien' von unserem Freund Maciej Giertych, und so weiter);

- Begegnung mit ähnlichen christlichen Parteien in Europa (es existieren bereits christliche - nicht christdemokratische! - Parteien insbesonders in Belgien, Holland, Italien, Polen, Rumänien, Österreich, Schweden, England, Rußland) zwecks Zusammenarbeit, oder sogar zwecks Organisation eines Netzes, dessen Synergie zu definieren ist;

- Historische Forschungen über Substanz und Organisation des früheren 'Christlichen Europas' (inbesonders die Karolinger, Ottonen, Habsburger);

- Studiengruppe über die Sonderproblematik Königtum-Demokratie und Folgen für unser Projekt;

- Propaganda (Werbung, Plakate, Flugblätter, Zeitschrift? und so weiter);

- Finanzstruktur;

- Geistliche Aspekte...

2) Sechs Monate später, d.h. Anfang Juni 2008, käme dann eine Versammlung, bei der jede Kommission ihre Ergebnisse und Empfehlungen präsentiert. Alles, was folgen wird - oder nicht - wird von dieser Versammlung abhängen.

Eine der wichtigeren Fragen ist, ob es notwendig ist, eine Partei zu gründen (sogar eine europäische Partei), oder ob eine andere Struktur geeigneter wäre. Ein weiteres Problem ist der Bipartismus: man könnte sich eine Bewegung vorstellen, deren Mitglieder in bereits bestehenden Parteien aktiv werden, laut der klassischen evangelischen Devise des Salzes der Erde, der Hefe im Teig und des Lichtes auf dem Berge...

-- Ein gewaltiges Projekt! Mit unseren armseligen Kräften wird alles scheitern. Aber mit Gottes Beistand werden wir morgen ein Christliches Europa haben. Wir müssen anfangen.

In Erwartung Ihrer liebenswürdigen Reaktionen, soweit Sie einige Minuten über diesen dringend werdenden Vorschlag nachdenken wollen, Ihr in Xto Iesu ergebener, Winfried WUERMELING, Generalsekretär, UNEC." - (ru)

 

 

- - O.A.M.D.G. - -



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