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RU 16/2007 - USA, DEUTSCHLAND


- USA: Eine sehr gute Nachricht. Am 18. April urteilte der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten in letzter Instanz, dass der Bann der 'Abtreibung durch partielle Geburt' - eine besonders widerliche Methode der Abtreibung, die im Herausziehen und dem Mord eines lebenden menschlichen Embryos besteht, der schon teilweise aus dem Körper seiner Mutter heraussteht, eine Methode welche bis zu 9 Monaten Schwangerschaft zur Anwendung kommt - nicht anti-konstitutionell ist. Dieses endgültige Urteil wird es ab sofort möglich machen, dass in allen amerikanischen Staaten die entsprechenden föderalen Gesetzgebungen bezüglich eines Banns der Abtreibung durch partielle Geburt in Kraft treten können. Diese Kontroverse war Gegenstand eines langen Tauziehens während der letzten Jahre, und der Bann war kürzlich auch vom Senat zustimmend verabschiedet worden. Aber die Pro-Abtreibungspolitiker hatten alle ihnen zur Verfügung stehenden gesetzlichen Mittel ausgenutzt, um die Inkraftsetzung des Banns zu verhindern. Dieses Urteil (5 Ja-Stimmen, 4 Nein-Stimmen) ist das Ergebnis der Umwandlung des Obersten Gerichtshof durch Präsident Bush Jr., der in den vergangenen Monaten zwei Pro-Abtreibungsrichter durch zwei Pro-Lifer ersetzt hatte: Gerichtshofspräsident John Roberts sowie Richter Samuel Alito vollbrachten die Wendung. Man kann nunmehr mit Recht den baldigen Anhalt des Baby-Völkermords erhoffen, der mit dem Abtreibungsgesetz Roe vs. Wade im Jahre 1973 begonnen hatte. Dieser Genozid wird seitdem in den USA in allen Staaten praktiziert - 2300 Babys werden tagtäglich auf dem Altar des puren Egoismus aufgeopfert! Und da bekannt ist, dass die 'moderne Kultur', das Coca-Cola und der ganze Rest seit Jahrzehnten systematisch den Weg von Amerika nach Europa geht, kann man die Hoffnung haben, dass das Baby-Gemetzel - 'die Abscheulichkeit' (abominatio) laut einer perfekten Definitiondes 2. Vatikanischen Konzils - bald auch in Europa und im Rest der Welt abgeschafft wird! DEO GRATIAS! -(ru; vgl. LN 18.4.)

 

- FRANKREICH: Paris, Sonntag 15.April 2007, Sportpalast, Nominalkapazität 4500 Leute. Die Massenversammlung mit Jean-Marie Le Pen war für 15.30 Uhr angekündigt, aber um 15 Uhr hatten bereits 3000 Leute in der Halle Platz genommen. Plötzlich tauchten unzählige Busse der CRS-Polizei auf. Sie blockierten alle Straßen in der direkten Umgebung des Palastes, nachdem eine Gegendemonstration angekündigt worden war. Um 15.20 Uhr wurden die Tore des Palastes geschlossen: zu viele Leute! Man parkte 700 Leute draußen; sie mussten sich damit abfinden, das Meeting aus der Ferne zu verfolgen. Um so schlimmer für die Gegendemonstranten: knapp 100 von ihnen tauchten auf, liefen aber beim Anblick der Menschenmassen, die herbeiströmten, um Jean-Marie Le Pen Beifall zu spenden, wieder weg. In der Tat wurde das Innere des Palastes - eine der größten Hallen von Paris - unversehens zu einem siedenden Topf: Tausende von Franzosen begannen, mit der ganzen Kraft ihrer Stimme zu singen "Le-Pen-Président! Le-Pen-Président!..", eine Art Aufschrei der Hoffnung in der gegenwärtigen Hoffnungslosigkeit. Und Jean-Marie Le Pen hämmerte seine Ansprache, indem er frei und aufrecht vor der Menschenmenge stand: "Im Namen von Euch allen verspreche ich dem französischen Volk:

- unsere Souveränitätsrechte, welche rechtswidrig dem Föderalen Europa übertragen wurden, wiederzuerlangen, damit wir wider in der Lage sind, unsere Grenzen zu kontrollieren und unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen;

- durch Unterdrückung der (ausländischen) Familienzusammenführung und den totalen Stopp der Einwanderung zwecks Arbeit die 'Null-Immigration' zu realisieren;
- die nationale Bevorzugung in der Verteilung von Arbeit, Wohnung und Sozialhilfe einzuführen;
- den Zugang zur Nationalität zu reformieren, laut dem Prinzip, dass diese 'ererbt oder verdient' wurde, unter Ausschluss aller automatischen Prozeduren;
- eine rigorose Rechtssprechung gegenüber der umgreifenden Kriminalität zu realisieren;

- erneut eine grosse Familien- und Natalitätspolitik zu realisieren, durch die Einrichtung eines direkten elterlichen Gehalts, mit den gleichen sozialen Rechten wie die Angestellten (berufliche Ausbildung, Gesundheitsversicherung, Pension);
- die auf der Arbeit (IR- und IS-Steuern) und der Vererbung lastenden Steuern zu verringern und den plethorisch gewordenen Steuerkodex völlig neu zu gestalten;

- den Franzosen die freie Wahl ihrer Arbeitszeit zu geben, sowohl auf Wochen- wie auf Lebensebene;
- eine Sozialreform durchzuführen, in welcher der Staat für alle Gehälter von maximal 1,5 mal dem SMIC-Mindestlohn die Sozialabgaben übernimmt, um die Nettogehälter anzuheben und auf diese Weise die Kaufkraft und den Konsum wieder anzukurbeln;
- den Innenmarkt durch die Einrichtung von Zöllen, die moduliert, zurückgezahlt und verhandelt werden können, zu schützen;

- ein grosses Projekt der sozialen Absicherung zu realisieren, um das finanzielle Gleichgewicht zwischen der Sozialfürsorge und den Pensionssystemen widerherzustellen;
- die französische Agrikultur zu retten, mit dem Objektiv, jedes Jahr 15.000 junge Bauern einzusetzen und die PAC-Hilfe auf ihrem gegenwärtigen Niveau bis 2013 weiterzuführen;
- die fundamentalen Grundsätze des Schulwesens wiederherzustellen, sodass bei der Schulung Basiswissen wie Lesen, Schreiben und Rechnen sichergestellt wird, aber auch Geschichte und Geographie, und damit das Verdienst wieder der Zentralwert unseres Schulsystems wird;
- die Prüfungen wiedereinzuführen und die Schul- und Ausbildungssysteme den ökonomischen Bedürfnissen unserer Gesellschaft anzupassen;

- uns die Mittel für eine ausgezeichnete fundamentale und angewandte Forschung in den medizinischen, wissenschaftlichen und technologischen Bereichen zu geben, und zwar durch öffentlich-private Partnerschaften;
- die Kredite für unsere nationale Verteidigung auf der Ebene einer grossen Weltmacht wiederherzustellen;
- einen freiwilligen Militärdienst von 6 Monaten einzuführen, mit der Schaffung des Zugangsrechts zum Beamtentum sowie Recht auf Pension und Gesundheitsschutz;
- über 5 Jahre hin die Politik der energetischen Versorgung neu zu orientieren, um der Verringerung der fossilen Energien entgegenzutreten und erneuerbare Energien zu fördern;
- die proportionale Wahlmethode für alle Wahlen einzurichten, damit es möglich wird, die breiten Gedankenströme des Landes zu verkörpern;
- Frankreich durch Volksbefragungen zu reformieren, indem das Volk bezüglich aller grossen Themen, die seine Zukunft in Frage stellen, konsultiert wird, da es der einzige rechtmässige Besitzer der Macht ist, seine Bestimmung zu wählen." (vgl. http://lepen2007.fr).

 

Tatsächlich ist unter den 4 Hauptkandidaten (laut aller Meinungsumfragen werden die anderen 8 Kandidaten nicht einmal 2 oder 3 Prozent der Stimmen erhalten, darunter der sehr katholische Philippe de Villiers, der aber unter der alten bosartigen Krankheit der Franzosen leidet, der Zerspaltungsgier) Le Pen der einzige Kandidat, der die Hoffnung des wahren Frankreichs darstellt, im Gegensatz zu dem Einwanderersprössling Sarkozy, der es gewagt hat, am 24. Juni 2003 anlässlich eines Besuches einer Freimaurerdelegation in seinem Ministerium zu erklären: "In diesem Innenministerium ist die französische Freimaurerei so ein bischen wie zu Hause"; wir erfuhren soeben, dass Sarkozy in der Aprilausgabe der Homosexuellenrevue TETU ankündigte, er erstrebe "sofortige und schwere Bestrafungen; der Respektmangel und die Verachtung gegenüber der Homosexualität ist unerträglich; alles, was in den Schulen unternommen werden kann, um zu klarzumachen, dass die Verschiedenheit ein Reichtum und nicht ein Risiko ist, wird von mir gefördert werden"; aber auch im Gegensatz zu Bayrou, der offen von den Chefs der Freimaurerei in den Zeitungen gelobt wird; und schliesslich gegenüber einer Segolene Royal, die wohl die schlimmste Kandidatin ist: eine blutrote Abtreibungsbefürworterin!

Der erste Wahlgang für die Präsidentenwahl findet am Sonntag 22. April statt, und der zweite Wahlgang 2 Wochen später, d.h. am 6. Mai. Eins ist bereits jetzt sicher: der fürchterliche Jacques Chirac, der die Abtreibung im Jahre 1975 als Premierminister von Giscard d'Estaing einführte, der dann als französischer Präsident die französische Armee sabotierte und schliesslich das christliche Land Frankreich an das föderative und atheistische Europa verkaufte, wird aus dem Elysee-Palast verschwinden. Ansonsten wird das gelten, was viele Christen sich im Herzen sagen: den 1. Wahlgang zu gewinnen ist unsere Aufgabe, aber der 2. Wahlgang wird Gottes Sache sein. Etwas muss etwas geschehen, damit Frankreich - und damit das ganze christliche Europe - gerettet wird. Wir werden keine Wahlempfehlungen an unsere erwachsenen und reifen Leser und Hörer machen. Aber verzeihen Sie es uns, wenn wir hier einen katholischen Priester zitieren, der kürzlich bei einer Wallfahrt in Frankreich predigte: "Wir Priester können Euch nur die wesentlichen Kriterien geben, die es Euch ermöglichen, eine christliche Auswahl unter den Kandidaten zu machen; aber in den bösen Zeiten, die Frankreich heute durchstehen muss, möchte ich daran erinnern, dass zur schlimmsten Stunde des Evangeliums, unter dem Kreuz, nur zwei Personen aufrecht und hoffnungserfüllt dastanden: JEAN (Johannes) und MARIE (Maria)".

- (ru)

- - O.A.M.D.G. - -



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