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RU 14/2007 - WELT, ÖSTERREICH, BRD


- WELT: Die 51. Sitzung der UNO-Sonderkommission für dFrauenrechte, die dieser Tage in New York im Hauptquartier der Vereinigten Nationen abgehalten wurde, forderte 'die Beseitigung aller Arten weiblicher Diskriminierung', die zum weiblichen Kindesmord und sur pränatalen Auswahl entsprechend dem Geschlecht führe. Die Kommission erklärte, daß die Verletzung des elementarsten Rechtes kleiner Mädchen, d.h. des Rechts auf Leben, Aufmerksamkeit und dringende Handlung erfordere. Es wird präzisiert, daß dies sowohl das Recht auf Geburt (weiblicher Fötizid) sowie das Recht auf Leben (weiblicher Kindesmord) betreffe. Bei dieser Gelegenheit wird Südkorea lobend erwähnt, das als erstes Land begonnen habe, seine schlechten Ziffern in dieser Sache zu korrigieren, indem es eine landesweite Kampagne under dem Titel 'Lieben Sie Ihre Tochter!' durchgeführt habe. - Hierzu nachstehend unsere Kommentare und Fragen. Wenn die Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen gegen die Abtreibung weiblicher Föten protestiert, akzeptiert sie gleichzeitig, ohne mit der Wimper zu zucken, die allgemein betriebene Abtreibung. Man kann diese Haltung leicht verstehen, weil dies das unantastbare Prinzip ihrer 'Muttergesellschaft', den Vereinten Nationen, darstellt, die buchstäblich aus Freimaurern besteht: 'Rührt nicht mein Recht auf Abtreibung an!' - Aber im gleichen Augenblick verirrt sich Kommission in einen unentwirrbaren Wald von Widersprüchen:

1) Wenn Eltern in Indien, China oder anderswo ihr weibliches Baby abtreiben wollen, brauchen sie nur zu erklären, daß sie einfach ihr Baby abtreiben möchten, und nicht dass sie ihr kleines Mädchen abtreiben wollen. Dann geht alles problemlos vor sich, weil das Recht auf Abtreibung in fast allen heidnischen Ländern - und in manchen anderen Ländern sogar - für sakrosankt gehalten wird.

2) Wenn die Abtreibung eines weiblichen Babys geächtet werden soll, warum ist denn die Abtreibung eines männlichen Babys nicht das gleiche Verbrechen? Haben wir es hier nicht mit einer unglaublichen Diskriminierung zu tun?

3) Ist dies nicht Pharisäismus schlimmster Art - oder kurzum Schizophrenie? Wir fallen hier auf die typischste Sünde des Feminismus: sie wollen ausschliesslich Weiblichkeit; man kümmert sich einen Dreck um männliches Leben, noch um menschliches Leben...

Aufgrunddessen haben wir einen konstruktiven und wirksamen Vorschlag gegen jene schlimmen Feministinnen und andere Mörder: wandeln wir die Vereinigten Nationen in ein gewaltiges psychiatrisches Asyl um! Vielleicht können wir einige dieser prominenten Persönlichkeiten noch retten, indem wir uns ernsthaft um sie kümmern? Und besonders würde diese Massnahme unzählige Babys vor der Abtreibung retten - und nicht nur 'weibliche Föten'. Noch ein Vorteil dieser Maßnahme: würden die größten Figuren der Freimaurerei eingesperrt, dann könnte dies der Welt viel weiteren Schmerz ersparen, nicht nur im Bereich der Abtreibung. - (ru; vgl. IPF 13.3.)

 

- ÖSTERREICH: Die Familienministerin der österreichischen Regierung, Frau Andrea Kdolsky, möchte eine Kondom-Kampagne starten, da in mehreren europäischen Ländern diese Infektion sich erneut breitmache. Sie möchte kostenlos in Schulen und an öffentlichen Plätzen 'den wahrscheinlich einzig wirklichen Schutz gegen AIDS' verteilen, das Kondom, und die Schüler mehr 'aufklären'. Man erkennt hier die typische Freimaurersprache von Frau Kdolsky, trotz ihrer Ausbildung in einem katholischen Gymnasium. Sie schließt ihre Augen vor der Tatsache, daß der Hauptgrund für die Verbreitung von AIDS nicht der Mangel an Aufklärung ist, und erst recht nicht der Mangel an Gummi, sondern der häufige Partnerwechsel, oder kurz gesagt: das Sexualleben außerhalb der monogamischen, treuen und lebenslangen Ehe. Die Tatsache, Leben und Tod für Zehntausende von Jugendlichen von einer dünnen Latex-Schicht abhängig zu machen - jedes verteilte Kondom erhöht tatsächlich die AIDS-Krankheit im Lande - ist der Ausdruck eines unverschämten Mangels an Verantwortung. Ein solches Fehlverhalten in Ministerebene verdiente Gefängnisstrafe. Es wäre für die Ministerin weit besser, laut dem Vorschlag des Verbands 'Youth for Life' in Österreich eine landesweite Kampagne z.B. unter dem Leitwort 'Treue aus Liebe!', oder 'Lerne auch nein zu sagen!' durchzuführen. Was zu den jungen Leuten heute fehlt, sind nicht Tonnen von Kondomen, sondern Charakterstärke. Ein Beispiel: Uganda. Durch ein Regierungsprogramm, das von allen christlichen Kirchen unterstützt wird, empfiehlt man in diesem Land der Bevölkerung Enthaltsamkeit und eheliche Treue. Ergebnis: zwischen 1992 und 2004 sind die HIV-Erkrankungen von 18,3 % auf 6.4 % zurückgegangen (vgl. www.aidsuganda.org). Angesichts der tödlichen Situation von Tausenden von Jugendlichen infolge von AIDS ziehen es die europäischen Familienminister erbärmlicherweise vor, statt die klassischen traditionellen Tugenden zu predigen, die Rolle von Publicity-Managern für die Gummi-Industrie zu spielen! - (ru; vgl. StJ 16.3.)

 

- DEUTSCHLAND: Hören wir nun mit den schlechten Nachrichten auf. Nachstehend eine gute Nachricht. In Gottes Augen liegt der Wert der Völker in deren Heiligen. Und es gibt viele von ihnen, allerorts. Nehmen wir ein wunderschönes Beispiel, in Deutschland: Anna Katharina Emmerich, die von Johannes-Paul II im Jahre 2004 seliggesprochen wurde. Sie wurde im Jahre 1774 geboren. Als arme Näherin und Tochter aus einer westfälischen Bauernfamilie fühlte sie sich von Gott zum Ordensstand berufen. Aber das Augustinerinnenkloster von Agnetenberg in ihrer Heimat wollte sie nicht aufnehmen, außer wenn sie Orgel spielen könnte. Sie erlernte es, indem sie ihrem Orgellehrer und seiner Familie, die noch ärmer waren als sie selbst, zum Überleben verhalf. Im Jahre 1802, als sie 28 Jahre alt war, nahmen die Augustinerinnen sie schließlich in ihr Kloster auf. Dort erhielt sie sehr bald von Gott die Stigmata der Dornenkrone. Im Jahre 1811 wird das Frauenkloster durch den König von Westfalen, einen gewissen Jerome Bonaparte, der seinem Bruder Napoleon in der Schliessung der religiösen Orden nacheifern wollte, geschlossen. Sie wohnt dann ganz gewöhnlich in der Stadt Dülmen, wo sie von ihren Nachbarn und der ganzen Ortschaft wegen ihrer 'seltsamen Wunden' verspottet wird. Von 1812 an lebt sie nur noch von der Eucharistie. Die Krankheit fesselt sie ans Bett. Sie hat zahlreiche Visionen des Alten und Neuen Testaments. Der berühmte romantische Schriftsteller Clemens Brentano installiert sich fast permanent von 1818 bis zu ihrem Tod im Jahre 1824 in ihrer Nähe, um ihr zuzuhören und ihre sehr genauen Visionen über das Leben Jesu niederzuschreiben. Anna Katharina betrachtete trotz der Leiden, die sie im Bett festhielten, den Dienst am Nächsten immer als die höchste Tugend. Durch ihre Näharbeiten und ihre großzügige Empfangsbereitschaft half sie Armen und Reichen, den einfachen und den gebildeten Leuten. Bei ihrer Seligsprechung wiederholte Johannes-Paul II staunend das Wort des heiligen Petrus (1 P 2,24): "Durch Christi Wunden werden wir geheilt". - (ru; vgl. FC der 3.2.).

 

 

- - O.A.M.D.G. - -



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