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RU 50/2006 - DEUTSCHLAND, UNIVERSUM


- DEUTSCHLAND: Der Erzbischof von Köln, Kardinal Meisner, hat im Dezember 2006 den katholischen Schülern seiner Diözese verboten, fortan an inter-religiösen Feiern teilzunehmen, d.h. beim gemeinsamen Beten mit Kindern anderer Religionen, z.B. mohammedanischen oder jüdischen Kindern. "Ihnen fehlt die notwendige Kapazität der Differenzierung, um religiöse Feiern zu verstehen", erklärte der Kardinal, der das Symbol des konservativen Katholizismus in Deutschland ist. Der Minister für Integration von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschef, reagierte frech: "Ich glaube, daß unsere Zeit nicht weniger, sondern mehr gemeinsame Aktionen zwischen den Religionen braucht." Er bezog sich auf den jüngsten Besuch des Papstes in Istanbul und bestätigte, von dem Gebet Benedikts XVI in der Blauen Moschee sehr beeindruckt gewesen zu sein. Man kann hier klar erkennen, wie gefährlich zweideutige religiöse Zeichen interpretiert werden, auch wenn jene, die sie gesetzt haben, dies vielleicht in aller Unschuld taten, wie im Fall unseres Heiligen Vaters. Einer der regionalen Parlamentarier kritisierte den Kardinal sogar zynisch vor der Öffentlichkeit: "Eminenz, vertreiben Sie doch jene Reliquien (der Heiligen 3 Könige) aus der Kathedrale (von Köln), und schicken Sie diese in die Wüste zurück, wo sie herkamen! Sie waren vermutlich persische oder chaldäische Astrologen, und mit Gewissheit keine Katholiken!" Der Kardinal erwiderte darauf: "Christen und Mohammedaner können gewiss in einem gleichen Raum beten, aber in zwei Gruppen getrennt: sie können nicht in einer Feier gemeinsam beten. Sie beten zu ihrem Gott, ich bete zu meinem. Ich respektiere gewissenhaft diesen Unterschied. Es ist genau das, was der Papst kürzlich in einer Moschee von Istanbul getan hat." Monsignori, man hat den Eindruck, daß die religiöse Freiheit, die im Vatikanum II lanciert wurde, wie ein Bumerang wieder auf Ihre Köpfe zurückfällt ! Ist es notwendig, daran zu erinnern, daß laut dem Psalmisten das Gebet zu den Götzen für Gott ein Abscheu ist? - (ru; vgl. IC 13.12.)

 

- UNIVERSUM: Das wichtigste Ereignis im Advent ? Es ist das Gebet. Als eine kleine Hilfe für das Gebet, wodurch wir uns auf Christi Ankunft zu Weihnachten vorbereiten, möchten wir hier - mit Freude - einige Zitate aufführen :

* "Das Gebet ist der größte Trost des Lebens. Die Welt kann mir alles nehmen, es bleibt mir noch das Gebet." (P. Raphael von heiligen Josef OCD)

* "Unsere Gebete werden um so schneller zu den Ohren der göttlichen Güte emporgetragen, je grösser die Glut der Liebe ist, mit der wir gegenseitig füreinander beten." (Hl. Gregor der Grosse)

* "Beten heisst, die Gnade des Heiligen Geistes aus der überschwenglich süssen Quelle der Heiligsten Dreifaltigkeit schöpfen." (Hl. Bonaventura)

* " Durch ein einziges Vater Unser, aus Herzensgrund gesprochen, kann man alle lässlichen Sünden eines ganzen Tages abbüssen." (Hl. Augustinus)

* "Wahrhaft, wer gut zu beten weiss, der weiss auch gut zu leben." (Hl. Augustinus)

* "Wie du betest, so bist du: gut oder schlecht!" (Hl. Philippe Neri, Mgr H.J. Schmitz)

* "Das Gebet verwandelt die Menschen, denn es macht aus Blinden Erleuchtete, aus Schwachen Starke, aus Sündern Heilige." (Hl. Laurentius Justiniani)

* "Liebe ist die Ausübung des Gebetes, und Gebet die Ausübung der Stille." (St Exupery)

* "Man ist Gott so nahe wie man seinem Nächsten nahe ist." (P. Evely)

* Der Hl. Ignatius von Loyola gibt uns die folgenden Empfehlungen für das Gebet:

- Zunächst halte inne und werde ruhig.

- Bitte die HEILIGEN UND ENGEL, dass sie dir helfen, zu Gott zu beten (Anruf der einzelnen heiligen Patrone und Engel, die dir nahe stehen, bis hin zur Allerseligsten Jungfrau Maria);

- mit ihnen wende dich an Jesus selbst, um ihm zu danken (für alles, Freunde, Gnaden...);

- mit Jesus wende dich an den Vater, um Ihn ANZUBETEN, in der Liebe des Heiligen Geistes;

- vor Gottes Heiligem Antlitz, formuliere einige GEBETSINTENTIONEN;

- mache einen Akt TOTALER HINGABE des anstehenden Tages an den dreifaltigen Gott;

- nach dem Gebet und unter seinem Einfluß, organisiere den TAG.

All dies in 2 Minuten oder in 2 Stunden, mit oder ohne Worte, sitzend, stehend oder auf den Knien.

Während des Tages kann sich das Gebet fortsetzen und zu einem Zustand werden. -(ru - vgl. ru 51/1999, Dez. 99).

 

- - O.A.M.D.G. - -



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