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RU 44/2006 - VATIKAN, FRANKREICH


- VATIKAN: Letztendlich veröffentlichte der Vatikan die "revidierte" Fassung des Textes des akademischen Vortrags, den Benedikt XVI am 12. Sept. 2006 in Regensburg gehalten hat. In diesem überarbeiteten Text erscheint eine vom Heiligen Vater selbst abgefasste wichtige Anmerkung unten auf der Seite, wo er den Kaiser Manuel II. Palaeologos erwähnt: "Dieses Zitat ist in der muslimischen Welt leider als Ausdruck meiner eigenen Position aufgefasst worden und hat so begreiflicherweise Empörung hervorgerufen. Ich hoffe, dass der Leser meines Textes sofort erkennen kann, dass dieser Satz nicht meine eigene Haltung dem Koran gegenüber ausdrückt, dem gegenüber ich die Ehrfurcht empfinde, die dem heiligen Buch einer grossen Religion gebührt. bei der Zitation des Textes von Kaiser Manuel II. ging es mir einzig darum, auf den wesentlichen Zusammenhang zwischen Glaube und Vernunft hinzuführen. In diesem Punkt stimme ich Manuel zu, ohne mir deshalb seine Polemik zuzueignen." Wir Journalisten, als simple Gläubige, sind verblüfft über dieses diplomatische Ausweichmanöver, wenn es auch vom Papst stammt. Wenn es einen wesentlichen Zusammenhang zwischen Glaube und Vernunft gibt, und wenn dieser Zusammenhang sich im Koran nicht vorfindet, ist dieses Buch weder logisch noch heilig und verdient somit in keiner Weise unseren Respekt. Unser Respekt gehört ausschließlich den Mohammedanern selbst, die durch diese falschen Lichter, die sich als "Religion" ausgeben, getäuscht werden, und zwar nicht weil sie Mohammedaner sind, sondern weil sie dazu berufen sind, durch die Taufe Söhne und Töchter des einen Gottes Vater, Sohn und Heiliger Geist zu werden. Möge dieser Tag bald kommen, 'Adveniat regnum tuum' ! - (ru; vgl. KU Okt. 2006)

 

- FRANKREICH: Am kommenden 8 und 9. Dezember wird die TELETHON-Schau wieder auf die Bildschirme kommen, und zwar mit 30 Stunden Direktsendung! Eine bisher nicht gesehene Schaumschlägerei ! Bis jetzt mußte man vermeiden, politisch unkorrekt zu sein, um nicht abgeschoben zu werden. Dann kam die religiöse Unkorrektheit: solche Leute wurden geächtet und exkommuniziert. Und jetzt kommt die genetische Unkorrektheit: dann ist alles ganz einfach, man bringt solche Menschen um. Das ist das Telethon, trotz aller guten Gefühle, die mittels körperbehinderter Kinder, die wie Zirkus-Tiere öffentlich präsentiert werden, inszeniert werden. Nun stellt man uns sogar "Babythons" vor, d.h. genetisch perfekte Babys, die man in der embryonischen Phase sorgfältig aussortiert hat, wobei man viele andere Embryonen-Babys, soweit sie auch nur das geringste Risiko eines genetischen Fehlers aufwiesen, ohne jede Hemmung umbrachte. Und das mittels hochspezialisierter Geräte, die aufgrund der Spenden des vorausgehenden Telethons, d.h. MIT UNSEREM GELD, angeschafft wurden! Hitler hatte schon - mit genau dem gleichen Ziel einer bereinigten Rasse - vor 65 Jahren eine ähnliche Strategie entwickelt, nämlich die berüchtigte "Aktion T4", welche die Vernichtung von Hunderttausenden von körperlich und geistig Behinderten zum Ziel hatte. Aber ein großer Prälat der Katholischen Kirche, Kardinal Clemens August von Galen, stellte sich Hitler entgegen, was diesen veranlasste, im August 1942 den berühmten Stoppbefehl zu erlassen, der diese schauderhafte Aktion abpfiff, wenn auch bereits Zehntausende von Menschen - darunter 5000 Kinder - geopfert und deren Überreste verbrannt worden waren, um für immer zu verschwinden. Heute geht man vorsichtiger vor, aber mit dem gleichen Grundwahn der "gesunden Rasse": ach nein, man schlachtet diese jungen körperbehinderten Kinder nicht ab! Vielmehr "eliminiert" man sie schon im Embryo-Stadium. Es gibt nichts Schäbigeres und Elenderes in dieser Welt! Aber die Menschenmengen "normaler" Idioten klatschen millionenweise Beifall, geben millionenweise Spenden (104 Millionen Euro beim Telethon 2005!), indem sie bedenkenlos ihre Seelen an dieses Werk des Todes verkaufen, das früher oder später ohne jede Änderung des Zieles mit dem Massaker an unheilbaren erwachsener Patienten, an allen, die nicht gesund und lebenskräftig sind, enden wird. "Lebensunwert" nannte Hitler die Menschen, die auszumerzen sind. Genau an dieser Stelle sind wir heute wieder. - Welcher Gottesmann, welcher Bischof oder Kardinal wird sich dieses mal auf dem fatalen Pfad zum Abgrund erheben, um die gebrechlichsten und wehrlosesten Menschenwesen zu verteidigen? Vergleichbar mit Kardinal von Galen hat der Bischof von Toulon, Mgr Dominique Rey, dieser Tage seine Stimme unzweideutig gegen die Telethon-Intrige zum Töten der risikobehafteten Embryonen erhoben: "Nein zum Telethon! Keinen Centime mehr für dieses Mordwerk! Wir können nicht mehr kooperieren!", erklärte er in der Substanz. - Somit enden alle diese heidnischen Aktionen, auch wenn sie anfangs einem echten menschlichen Mitempfinden entsprangen, jedesmal in einem Alptraum: dies war zuerst der Fall mit der UNICEF in den neunziger Jahren, dann der Fall von AMNESTY INTERNATIONAL im Jahre 2005, und heute der Fall von TELETHON. Und jedesmal muß die Kirche ihre Gläubigen von einer in die Irre führenden Aktion zurückbeordern. Wann lernen wir endlich, unser Vertrauen ausschliesslich unseren guten alten christlichen Bewegungen für die Hilfe an den Armen und Unglücklichen, an den Kranken und Sterbenden zu schenken? Dort können wir sicher sein, daß Gottes Gebot "Du sollst nicht töten", das in jedem menschlichen Gewissen verankert ist, kompromisslos eingehalten wird, weil hier aus wahrer Liebe gehandelt wird, und nicht bloß aufgrund mitleidiger Gefühle. Man hilft den Kranken nicht dadurch, dass man sie umbringt, sondern indem man sich um sie sorgt und mit ihnen sein eigenes Leben teilt, wie es unser göttlicher Erlöser getan hat, um uns zu retten. - (ru; vgl.. FC 3.11., BAN 23. 10.)

 

 

- - O.A.M.D.G. - -



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