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RU 12/2006 - DEUTSCHLAND, FRANKREICH


- DEUTSCHLAND: Die katholische Tageszeitung PRESENT (Paris) veröffentlichte letzte Woche die Geburtenzahlen in Deutschland im Verlauf der letzten Jahrzehnte, welche allen sichtbar den heutigen Massenselbstmord demonstrieren: 1.360.000 Geburten in 1964 (Wirtschaftswunder); 905.675 Babys in 1990 (Wiedervereinigung); 685.000 in 2005. Und dies trotz der jugoslawischen, türkischen und sonstigen Einwanderer, die eine Zeit lang das Absinken der Geburtenzahl bremsten. Heute wollen sogar die Einwanderer in Deutschland keine Babys mehr und teilen mit dem Rest der Bevölkerung den Kult des goldenen Kalbs: den extrem egoistischen Materialismus. Somit vollendet Deutschland 62 Jahre später aus sich selbst den teuflischen "Morgenthau-Plan", der am 15. September 1944 von Roosevelt und Churchill in Quebec formell unterzeichnet worden war: "über eine Zeitspanne von 20 Jahren hin" die Bevölkerung drastisch zu vermindern und Deutschland zu einem riesigen Weizenfeld für den Rest Europas umzuwandeln. Beten wir für Deutschland! - (ru; vgl. PR 17.3.)

- Frankreich: Seit zwei Wochen entwickeln sich die Demonstrationen der "Studenten" gegen das Regierungsprojekt CPE (Ersteinstellung), das als zu "prekär" beurteilt wird, zu revolutionärem Getöbe. Es geht jetzt gar nicht mehr um das CPE-Projekt, sondern darum, auf die Polizisten und sogar die ganze Gesellschaft einzuschlagen. Monstruöse Anrufe tauchen im Internet auf, man ruft zum Mord an den Polizisten auf. Am Mittwoch 22. März drangen "barbarische Horden" in die "Charta-Bibliothek" (100.000 Werke) der Sorbonne-Universität ein; die Schriften wurden teilweise auf die Bürgersteige der Umgebung geworfen und vor der Kapelle der Sorbonne verbrannt. Jene Chartas stammen aus den alten Abteien der Pariser Umgebung, mit allen offiziellen Dokumenten der Eigentümerschaft, des Rechts usw. seit dem Mittelalter; einige von diesen Büchern, Manuskripten und Charten sind mehr als1000 Jahre alt. Sogar die maostischen Rotgarden hatten während der Kulturellen Revolution in China spezielle Wachen um die empel und andere alte Monumente herum aufgestellt, um sie angesichts der randalierenden revolutionären Jugend vor Diebstahl und Brand zu schützen. Aber in Frankreich, dem Land der Menschenrechte ohne Gott und der absoluten Toleranz bis hin zum freien Abschlachten der Babys vor der Geburt, toleriert man alles. Autos brennen wieder einmal in den Strassen von Paris, Tränengaswolken schweben über dem Quartier Latin (Studentenviertel), die Sirenen heulen, und jeden Tag wird es schlimmer: der klassische revolutionäre Prozeß. Man würde sagen, 1968 ist wieder da, oder sogar 1789, außer daß die Überfallkommandos nicht mehr überall nach den Reliquien der Heiligen suchen, um sie zu verbrennen und die Asche in die Seine zu streuen, weil dies schon von ihren Vorgängern erledigt wurde. Aber dies verhindert die "Jugendlichen" nicht, auf andere barbarische Weisen vorzugehen: bei der Strassenschlacht in der Nacht vom 16. März zum Beispiel gab es nur 9 Randalierer, die in der Menge der Demonstranten verletzt wurden, aber 47 Polizisten wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Am nächsten Tag mahnte Innenminister Nicolas Sarkozy nur eine Seite - die Polizei - , "sich zu mässigen". Was über die Lethargie und Feigheit der Regierung zu denken ist, darüber wollen wir heute nicht reden, es handelt sich schlicht gesagt um Selbstentmachtung. Aber die aufständische Einstellung der "Studenten" ist einiger Überlegungen wert. Wiederum in China gaben im Jahre 1985 Vertreter einer französischen Konstruktionsfirma für Schwermetallausrüstungen den Pekinger Obrigkeiten ein Angebot auf eine "hochautomatisierte Fabrik" der vordersten Technologie für die Umformung von Aluminium. Die Linie der Strangpresse, zum Beispiel, erforderte nur 3 Maschinenführer, wo bisher an Personal 15 Leute notwendig waren. Ergebnis: es gibt weniger Manipulationsfehler und Unfälle bei der Arbeit, regelmässigere Qualität, und vor allem mehr Produktion. Nach einer Woche Verhandlung baten die Chinesen die französische Delegation, wieder nach Hause zu fahren und ihr Angebot neu zu konzipieren, indem sie statt 3 Arbeitskräften nunmehr 20 vorsähen, "weil wir hier viele Leute zu beschäftigen haben". Dies ist nur ein Beispiel, die Arbeitswelt platzt unter dem Phänomen der Automatisierung. Es wird quantitativ immer weniger menschliche Arbeit geben, und hierdurch mehr Qualität und Produktion garantiert, was in sich ein Gottesgeschenk ist. Aber hier ist das Problem: angesichts der allen bekannten Anzahl der Menschen wird nunmehr notwendigerweise die Menschheit in zwei Teile aufgeteilt: einerseits diejenigen, die schwer und hochqualifiziert arbeiten, mit optimaler Bezahlung, und auf der anderen Seite eine Masse unqualifizierter "Arbeitslose", die permanent unter gesellschaftlicher Fürsorge stehen. Das Faktum, das die "Jugendlichen" heute nicht akzeptieren wollen, ist, daß diese Evolution nicht vermieden werden kann. Es ist daher notwendig, persönliche Anstrengungen zu machen, um in der ersten Gruppe der Menschen zu sein, in jener, die hochqualitativ arbeitet. Es ist notwendig, sich mutig der "Ungewissheit der Situation", dem Risiko der Erstanstellung, der Notwendigkeit einer tadellosen Arbeit gegenüberzustellen. Diesen Wetteifer und dieses Risiko wollen sie nicht. Sie sind bereits an eine Gesamtabsicherung ihrer Existenz gewöhnt. Es gibt keinen Platz mehr in ihrem Leben für Abenteuer, Leistung, lang angezielte hochfliegende Projekte. Sie verloren DIE LUST AM LEBEN. Ergebnis: Überdruss und Haß! Ein nichts genügt, um diese "Jugendlichen" zum Kochen zu bringen. Im Mai 1968 war es eine akademische Richtlinie, die den Zugang der Studenten zu den Schlafräumen der Studentinnen reglementierte, welche die Explosion der Universitäten und Städte zur Folge hatte; im Jahre 2006 ist die sexuelle Freiheit schon lange erworben, und diesmal ist es ist das Regierungsprojekt der etwas ungewissen "Erstanstellung" - statt gar keiner Arbeit - , welche die Barbarei der Jugendlichen entfacht. Morgen wird man gratis töten, ohne jeden Grund, und egal wen. Ein Umfrageinstitut veröffentlichte kürzlich, daß "75% der 15 bis 30 Jährigen in Frankreich gerne Beamte würden". Ah, welch eine Abenteurerbande! Eine Existenz wie Großvater, lebenslang gesicherte Arbeit, kleines Gehalt, aber friedvolle Sicherheit! Diese alte Jugend ist dabei, für ihre Lebensdauer eine Gruppe von gesellschaftlich Körperbehinderten zu werden, die Papa und Mutti nur für die Milchflasche des Staats eintauschen wollen, eines alles vorsehenden Staats, mit anderen Worten: des sowjetischen Staats von Stalin. Und der Heilige Geist bei all dem? Vergessen! Es herrscht Verwüstung, sagten schon die Propheten. - (ru; vgl. LBAN 20.3.; RC 22.3).

 

 

- - O.A.M.D.G. - -

 



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